Bundestagswahl 2021 - Startups

Die Bundestagswahl findet am 26. September statt. Sie hat uns in den letzten Wochen sehr beschäftigt und wird uns auch in den nächsten Wochen noch sehr beschäftigen. Wir haben für dich zu drei Themen recherchiert: Gleichberechtigung, Digitalisierung und Startups. Was sagen die 6 größten Parteien zu diesen Punkten? In diesem Artikel findest du alles zu dem Thema Startups.

Disclaimer:

Wir sind keine professionellen Journalistinnen. Wir haben alles nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Wir möchten eine neutrale Darstellung der Wahlprogramme zu den Themen Gleichberechtigung, Digitalisierung und Startups bieten. Es ist soweit möglich keine subjektive Bewertung eingeflossen. Wir haben Quellen wie den Bitkomat und die Wahlprogramme der Parteien verwendet. Am Ende bleibt zu sagen: Jede Stimme zählt – geh wählen! 

Die Parteien

CDU

CDU

Gemeinsam für ein modernes Deutschland
Wahlprogramm

SPD

Soziale Politik für Dich.
Wahlprogramm

Grüne

Grüne

Bereit, weil Ihr es seid.
Wahlprogramm

FDP

FDP

Nie gab es mehr zu tun.
Wahlprogramm

Linke

Linke

Macht das Land gerecht. Jetzt.
Wahlprogramm

AfD

AfD

Deutschland. Aber normal.
Wahlprogramm

Gründung von Startups vereinfachen

CDU
  • Ausnahme für junge Unternehmen bei ausgewählten steuerrechtlichen und Dokumentationsregeln 
  • Grundsätzlich soll es möglich sein, innerhalb von 24 Stunden ein Unternehmen zu gründen
  • Organisatorische Unterstützung wie One-Stop-Agenturen für Gründer:innen
  • Erleichterter Zugang zu Kapital durch Projektförderung sowie öffentliche Fonds für Wagniskapital
  • Eine “Kultur der zweiten Chance” auch im Insolvenzrecht 
  • Auf die Beteiligung eines Notar soll im Sinne der Gläubiger nicht komplett verzichtet werden
Grüne
  • Befreiung von Melde- und Berichtspflichten in den ersten zwei Jahren und 
  • Information, Beratung und Anmeldung aus einer Hand (One-Stop-Shop)
FDP
  • Gründen in 24 Stunden ermöglichen
  • Ausbau der Behörden konsequent zu One-Stop-Shops
  • In einem Online-Portal sollen Behördengänge digitalisiert, gebündelt und somit vereinfacht werden
Linke
  • Wir haben keine Informationen zur Vereinfachung von Unternehmensgründungen im Wahlprogramm gefunden
AfD
  • Wir haben keine Informationen zu einer Neugestaltung von Unternehmensgründungsprozessen im Wahlprogramm gefunden

Mitarbeiterbeteiligung bei Startups attraktiver machen

CDU
  • Besteuerung von Beteiligungen an Startups erst, wenn daraus Gewinne erzielt oder die Anteile veräußert werden
  • Arbeitnehmer:innen sollen stärker an der Produktivität der Volkswirtschaft beteiligt werden
  • Mit dem Fondsstandortgesetz sollen Mitarbeiterbeteiligungen in Zukunft attraktiver werden
Grüne
  • Anhebung des Steuerfreibetrags auf 5.000 Euro
  • Insgesamt wir eine leichter zugängliche und breiter aufgestellte Mitarbeiterbeteiligung angestrebt
FDP
  • Mitarbeiterkapitalbeteiligung als Chance für den langfristigen Vermögensaufbau etablieren
  • Besteuerung soll erst bei der Veräußerung einsetzen und der von Unternehmensbeteiligungen entsprechen
Linke
  • Weitere Steuererleichterungen von Mitarbeiterbeteiligung werden abgelehnt
AfD
  • Wir haben keine Informationen zu Steuererleichterungen und Gestaltung von Mitarbeiterbeteiligungen im Wahlprogramm gefunden

Staatliche Förderung von Technologien für den Klimaschutz

CDU
  • Förderung von Startups sowie kleinere und mittlere Unternehmen, die mit ihren digitalen Lösungen dazu beitragen, die Energie- und Ressourceneffizienz zu steigern
  • Besondere Förderung des Bereichs sogenannter Clean-Tech-Forschung
  • Besonders nachhaltige und gemeinwohlorientierte Vorhaben sollen gefördert werden
Grüne
  • Staatlicher Wagniskapitalfonds, der gezielt Unternehmungen in den Bereichen Greentech, Künstliche Intelligenz oder Bioökonomie unterstützt
  • Startups, die dem Bereich der Green Economy zuzurechnen sind, sollen zudem von vereinfachten Zugängen zu Aufträgen der öffentlichen Beschaffung profitieren
  • Gründungskapital von 25.000€ an der Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele knüpfen
FDP
  • Es wird auf Wettbewerb und unternehmerische Kreativität statt auf staatliche Technologievorgaben und Planwirtschaft gesetzt
  • Marktpreise sollten die von Konsum und Produktion verursachten Umweltkosten wiedergeben
Linke
  • Keine konkreten Angaben, eher Verbote von klimaschädlichen Technologien wie Kryptowährungen
AfD
  • Ablehnung ideologischer Vorgaben und Förderung klimafreundlicher Technologien

Förderung von (Tech-) Startups

CDU
  • Gründer in dem Bereich der Zukunftstechnologie sollen organisatorisch und finanziell unterstützt werden
  • Förderstrategie, um geschlechtsbezogene Barrieren insbesondere für digitalisierungsbezogene Unternehmensgründungen abzubauen
  • Allgemeine Förderung von Zukunftstechnologien wie Quantencomputer und KI
Grüne
  • Die steuerliche Förderung von Forschung soll künftig gezielter an Startups fließen
  • Bei der öffentlichen Vergabe sollen Start-ups besser einbezogen und dafür Vergabeverfahren und Regeln zur Eignungsprüfung vereinfacht werden
FDP
  • Ausbau des Zukunftsfonds zur Start-up Finanzierung: Möglichkeit für institutionelle Investor:innen, Family Offices und Privatanleger:innen, deren Geld über den Zukunftsfond in deutsche Venture-Capital-Fonds investiert wird, sodass die Bürger:innen über ihre Altersvorsorge von den hiesigen Gründungserfolgen profitieren können und die deutsche Startup Szene gestärkt wird 
  • Einführung eines Gründungszuschusses für alle Bürger:innen nach Vorbild des NRW-Gründerstipendiums 
  • 1.000 Euro Steuerfreibetrag für Mitarbeiterkapitalbeteiligung
Linke
  • Wir haben dazu keine Informationen im Wahlprogramm gefunden
AfD
  • Wir haben dazu keine Informationen im Wahlprogramm gefunden

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